Smart Site Solutions

Das Unternehmen

Die Smart Site Solutions GmbH (SSO) ist eine universitäre Ausgründung. Das Produkt Smart Site One umfasst einen vollwertigen Technologie-Stack von der Maschinen- bzw. Umweltsensorik über ad-hoc Netzwerke bis hin zur betriebswirtschaftlichen Steuerung von Wertschöpfungsketten auf der Basis verteilter Künstlicher Intelligenz. Smart Site One wird von branchenführenden Kunden in ganz Europa eingesetzt. Smart Site One steuert die Logistik im Asphaltstraßenbau - einer Anwendungsdomäne mit hoher struktureller Ähnlichkeit und sehr starker technologischer Nähe zur Agrarindustrie. SSO bietet eine vollumfängliche Lösung zur wertschöpfungssystemweiten Erhebung, Übertragung und KI-basierter Auswertung verteilter Sensordaten für die unternehmensübergreifende Steuerung von Produktionssystemen mit besonderen Herausforderungen (Produktion unter freiem Himmel in ständig veränderter Umgebung und ad-hoc zusammengestellter Teams, sowie heterogenem Maschinenpark).

Ziele

SSO konzeptioniert in KINERA Mechanismen zur autonomen, sprich vollständig durch intelligente Algorithmen bewerkstelligten Task-Allokation sowie für das autonome Task-Monitoring. In anwendungsnahen Szenarien, werden Arbeitsaufgaben im Zuge eines digitalisierten Bestandsetablierungsprozesses dynamisch allokiert und in ihrem Aufgabenerfüllungsgrad automatisiert mittels Sensordaten (z.B. Analyse von Streaming-Daten) überwacht (Monitoring) und verwaltet. Ziel ist die Identifikation und Übertragung von Best-Practice- Ansätzen aus der digitalisierten Bauwirtschaft auf agronomische Anwendungsfälle sowie die Rückübertragung von Erkenntnissen in die Bauindustrie. SSO strebt neben der wirtschaftlichen Verwertung explizit die wissenschaftliche Veröffentlichung der Ergebnisse in reichweitenstarken Journals, sowie auf Konferenzen und Workshops an, um das Unternehmen als forschungsstarken Partner in Wissenschaft-Praxis-Kooperationen zu positionieren.

Arbeitsprogramm

In Workshops werden gemeinsam mit Domänenexperten und KI-Forschern Komponenten, Datenpakete und Schnittstellen für die autonome Task-Allokation und das autonome Task-Monitoring identifiziert und spezifiziert. Darauf aufbauend werden die notwendigen, KI-basierten Algorithmen implementiert und in die KINERA-Gesamtarchitektur, insbesondere im Zusammenspiel mit dem KINERA-Artefakt „Hofserver“, integriert. Abschluss bildet die Validierung und Demonstration der Ergebnisse in realitätsnahen Einsatzszenarien im Labor und Feld anhand definierter Kriterien, u.a. Auslastungsgrad, Erfüllungsgrad oder Time to Completion. SSO erwartet sich hierdurch domänen-übergreifende, und somit stärker generalisierbarere KI-Artefakte, die den menschlichen Anwender bei der Erfüllung seiner Steuerungsaufgaben besser als bisher eingesetzte Werkzeuge und Verfahren unterstützt und ihn von unproduktiven Sekundär- und Tertiärprozessen entlasten.